
Schon rollt er wieder an, der Schwedenbomber. The Haunted konsolidieren sich seit der Wiedervereinigung mit Sänger Peter Dolving. Auf "The Dead Eye" haben sie sich abwechslungsreich und schlagkräftig gezeigt. Mit "Versus" soll es gerade in punkto Intensität noch eine Spur weitergehen. Kunststück, schließlich wurde die Platte live im Studio eingespielt.
Was dieses Mal allerdings fehlt, sind die richtigen Hits, auch wenn Dolvings Vocal-Performance einmal mehr nichts zu wünschen übrig lässt. Ob er singt, schreit, flüstert oder bellt – der Vielredner macht wie immer den Unterschied. Das Songmaterial hingegen ist dieses Mal nur guter Durchschnitt. In "Faultline" hat man die ultimative Abrissbirne gefunden: Hardcore-Shouts, wütende Drums und rasiermesserscharfe Riffs wollen bebangt werden. Im Opener "Moronic Colossus" warten Metallica, dazu kommt mit "Ceremony" ein waschechter Rocksong.
Ansonsten regiert die Anonymität. "Versus" geht verdammt schnell vorbei, wirkt zwar wie aus einem Guss, bleibt aber nur bedingt hängen. The Haunted verstehen es dieses Mal nur bedingt Duftmarken zu setzen. Wo sind die tödlichen Riffs, die überraschenden Tempowechsel, die abgedrehten Experimente? Herumgekommen ist melodischer, moderner Thrash, der natürlich immer noch recht stark ist, aber für Bandverhältnisse mit angezogener Handbremse operiert.
Wertung: 6,5/10
Erhältlich ab: 19.09.2008
Erhältlich über: Century Media (EMI Music)
Website: www.the-haunted.com
Myspace: www.myspace.com/thehaunted
Was dieses Mal allerdings fehlt, sind die richtigen Hits, auch wenn Dolvings Vocal-Performance einmal mehr nichts zu wünschen übrig lässt. Ob er singt, schreit, flüstert oder bellt – der Vielredner macht wie immer den Unterschied. Das Songmaterial hingegen ist dieses Mal nur guter Durchschnitt. In "Faultline" hat man die ultimative Abrissbirne gefunden: Hardcore-Shouts, wütende Drums und rasiermesserscharfe Riffs wollen bebangt werden. Im Opener "Moronic Colossus" warten Metallica, dazu kommt mit "Ceremony" ein waschechter Rocksong.
Ansonsten regiert die Anonymität. "Versus" geht verdammt schnell vorbei, wirkt zwar wie aus einem Guss, bleibt aber nur bedingt hängen. The Haunted verstehen es dieses Mal nur bedingt Duftmarken zu setzen. Wo sind die tödlichen Riffs, die überraschenden Tempowechsel, die abgedrehten Experimente? Herumgekommen ist melodischer, moderner Thrash, der natürlich immer noch recht stark ist, aber für Bandverhältnisse mit angezogener Handbremse operiert.
Wertung: 6,5/10
Erhältlich ab: 19.09.2008
Erhältlich über: Century Media (EMI Music)
Website: www.the-haunted.com
Myspace: www.myspace.com/thehaunted